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DIAVOLEZZA
   2973 m   
Befindet sich auf 2973 m auf dem Diavolezza Sattel. Ist verbunden mit der Bergstation der Gondelbahn, welche von der Berninapass Strasse hoch führt.
Land: Schweiz
Region: Canton Grigioni
Gebirgszug: Bernina - Disgrazia
Tal: Val Morteratsch
Anzahl Betten:
92
Einrichtungen:
acqua calda acqua fredda corrente elettrica riscaldamento servizi igienici docce ristorante possibilità di cucina autogestita pagamento con carta di credito sconti per associati C.A.I.
(für nähere Beschreibung Symbol anklicken)
Öffnungszeiten:
immer, ausser bei Bahnrevision
Telefonnummer:
0041-81- 84.26.205
Hüttenwart:
Anlagebetreiber
Besitz:
Anlagebetreiber
Karten:
CNS 1:50.000 „Julierpass“ und 1:25.000 „Bernina“; Multigraphische Karte „Piz Bernina-Monte Disgrazia“ 1:50.000; Kompass 1:50.000 „Bernina-Sondrio“
 


Ausgangspunkt: Talstation der Diavolezza Gondelbahn
Höhe des Ausgangspunktes: 2099 m
Höhenunterschied: 0 m
Dauer für die Strecke: Zufahrt in der Gondel
Schwierigkeitsgrad : T = (Touristisch) Sehr einfache Route, braucht nicht viel Vorbereitung. Bearbeitete, fast ebene Wege.
 
Zugang:

Von der SS 38 des Stelvios biegt man auf der Höhe von Tirano (155 km von Milano entfernt) nach links ab und nimmt die Strasse des Berninapasses. Man fährt über die Passhöhe und dann weiter in Richtung St. Moritz, bis man auf der linken Seite die Talstation der Diavolezza Gondelbahn erreicht. Bei der Talstation befindet sich auch eine Haltestelle der Rhätischen Bahn.

 

Querungen:

Zur Marco e Rosa – Agostino Rocca Hütte. Route über den Gletscher (F; 4 Std.). Zur Boval Hütte 2495 m (F; 1 Std. 30 Min.). Von der Diavolezza aus steigt man hinab auf den Pers Gletscher, welchen man in Richtung SW überquert, bis man zum felsigen Ausbiss der Isla Persa am Fusse des Bergkammes der Fortezza gelangt. Man erklimmt diesen Ausbiss und steigt dann auf einer Spur auf der hinteren Seite über Geröll ab und gelangt so ins Morteratsch Becken. Man geht an einem kleinen Eissee vorbei und biegt dann nach links (S) ab, um so den Gletscher zu betreten. Diesen überquert man, indem man leicht nach W geht und die Moräne der gegenüberliegenden Seite erreicht. Nun biegt man in Richtung N ab und stösst auf die Spur, welche zur Hütte auf 2495 m führt.

 

Gipfelbesteigungen:

Zum Piz Palü 3905 m auf der normalen Route auf Schweizer Seite (Ostgrat). Höhenunterschied: 900 m von der Diavolezza aus. Schwierigkeitsgrad: F+. Aufstiegsdauer: 4 Std. Erstbesteigung: E.N. Buxton, W.F. Digby, W.E. Hall, J. Johnston und M. Woodmass mit Peter Jenny, Alexander Flury und J.B. Walther am 24. Juli 1863. Route: Vom Gebäude der Diavolezza 2973 m aus nimmt man die Spur, welche relativ flach in Richtung SE geht und den oberen Teil des kleinen Schneefelds erreicht, wo sich die Skianlagen befinden. Man geht am W Kamm des Sass Queder auf der Höhe des Sattels, der sich zwischen diesem Grat und dem Piz Trovat befindet, vorbei. Die Spur durchquert den SW Hang des Sass Queder und führt einen auf den Sattel zwischen dessen Gipfel und dem Piz Trovat. Auf einfachem, geröllhaltigem und teilweise schneebedecktem Untergrund durchquert die Spur nun auf halber Höhe die E Wand des Piz Trovat und erreicht nach einigen Felsstufen den Sattel der Fuorcla Trovat 3019 m. Von hier aus gelangt man auf den Pers Gletscher (1 Std.). Man überquert diesen Gletscher relativ flach und geht am Fuss der NW Wand des Piz Cambrena vorbei. Danach steigt man über einen Hang mit Spalten auf, welcher einen in die Gletschermulde führt, welche zwischen diesem Gipfel und dem östlichen Gipfel des Palü liegt. Man geht durch die immer steiler werdende Mulde hindurch und bewegt sich dort fort, wo es bezüglich der Spalten am besten ist. Der NE Grat bildet eine gut sichtbare Schulter, auf welche man zu geht. Diese Schulter befindet sich kurz vor dem Ostgipfel des Palü. Nachdem man eine letzte Gletscherspalte überquert hat, erreicht man in wenigen Minuten den Grat, welcher auf der Höhe der Biegung der Schulter liegt. Man steigt auf der Kante des Grats bis zum Ostgipfel 3881 m hoch. Über das einfache Schneecouloir steigt man zum Sattel, welcher den Ost- und den Hauptgipfel voneinander trennt, hinab. Man folgt immer noch dem schneebedeckten Grat und steigt schliesslich zum Hauptgipfel auf.

 

 

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